Beschreibung
Die Haltung von Gehegewild zur Fleischgewinnung hat sich in der Schweiz etabliert. Damit diese Tierhaltung zu einem erfolgreichen Betriebszweig werden kann, müssen diverse Punkte berücksichtigt werden: sei es bei der Planung des Geheges (Umzäunung, Futterstelle, Wasserversorgung, Abschuss) oder dem Aufbau von Absatzmöglichkeiten. Zudem gilt es viele gesetzliche Vorgaben einzuhalten. Welche Abklärungen und Voraussetzungen notwendig sind, bevor das Vorhaben in Angriff genommen wird, das zeigen mehrere Referenten auf. Anhand einer Betriebsbesichtigung zeigen wir den Teilnehmenden nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch auf, wo die Chancen und Stolpersteine dieser Tierhaltung liegen.
Die Teilnehmenden:
- kennen die Verbreitung der
Gehegewildhaltung in der Schweiz;
- sind über die geltenden
Rechtsgrundlagen informiert;
- wissen Bescheid über die wichtigsten
Management- und Gesundheitsaspekte;
- sind über die
Vermarktungsmöglichkeiten und Investitionskosten orientiert;
-
kennen die Chancen der alternativen Grünlandnutzung mit Hirschen und
Verhalte von Hirschen
Methoden, pädagogische Hilfsmittel
Präsentationen,
Diskussions- und Fragerunde, Betriebsbesuch mit Besichtigung eines
Damwild-Geheges
Adressaten
An der Hirschhaltung interessierte Personen, Beratungs- und
Lehrpersonen, Tierschutzverantwortliche und weitere Interessierte.
Kursleitung
Sabina
Graf, AGRIDEA
Bemerkungen
Entsprechende Kleidung für den Gehegebesuch ist
erforderlich. Dieser Kurs ist Bestandteil (Modul 1) der Fachspezifischen
Berufsunabhängigen Ausbildung (FBA) für Gehegewildhaltende und ist
obligatorisch, um die kantonalen Wildtierhaltebewilligung zu erlangen.
Die Ausbildung wird von der AGRIDEA, dem Beratungs- und
Gesundheitsdienst (BGK), Sektion Hirsche und der Schweizerischen
Vereinigung der Hirschhalter (SVH) organisiert.
